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28.11.2016

Infoveranstaltung für Vertreter/innen der Essener Justiz (u.a. Alkoholtest im Selbstversuch für rd. 40 Juristen)

In den vergangenen Jahren organisierte die Verkehrswacht Essen e. V., in Kooperation mit der DEKRA und dem Polizeipräsidium, wiederholt Fortbildungsveranstaltungen für Vertreter/innen der Essener Justiz, Rechtsreferendare/innen sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens als Beitrag zur Verkehrsunfallprävention. Der letzte „Alkoholtest im Selbstversuch“ wurde positiv in den Medien publiziert (Live-Schaltung WDR vom Veranstaltungsgelände) und fand in Bezug auf seinen Informationswert bei den Fachleuten großen Anklang.

Aktuell haben sich die Essener Verkehrswächter in Kooperation mit der DEKRA Niederlassung wieder etwas Neues einfallen lassen. Konkret wurden rd. 40 interessierte Zuhörer/innen aus den Bereichen Landgericht, Amtsgericht, Staatsanwaltschaft und Polizei über die Gefahren des Alkoholkonsums auf die Fahrtüchtigkeit unter besonderer Berücksichtigung des Genusses von „Alkopops“ aufgeklärt.
Den Fachvortrag zum Thema bzw. mit den ergänzenden medizinischen Erläuterungen hielt Dr. med. Andreas Freislederer/ u.a. Oberarzt im Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Essen.
Zusätzlich wurde dem Fachpublikum die Möglichkeit gegeben, Fahrübungen mit mehreren ausrangierten PKW zur Bemerkbarkeit von Kleinkollisionen nüchtern und anschließend unter Alkoholeinfluss auf dem abgesperrten Gelände der DEKRA Niederlassung vorzunehmen.

Zu den interessierten Gästen gehörten u.a. Professor Dr. Gerd Hamme/ Vors. des Bezirksrichterrates beim OLG Hamm, Amtsgerichtspräsident Karl-Heinz Volesky, Oberstaatsanwältin Anette Milk sowie der Pressesprecher des Justizministerium NW Detlef Feige und Wolfgang Packmohr/Leiter der Verkehrsdirektion der Polizei Essen, dessen Beamte bei den Probanden die Atemalkoholmessungen vornahmen.

Wir bedanken uns nochmals bei allen Beteiligten - insbesondere bei der Privatbrauerei Stauder und der Weinpalette in Essen Rüttenscheid sowie der DEKRA Niederlassung Essen für die Unterstützung und hoffen auf eine entsprechende Zusammenarbeit auch im nächsten Jahr.

Dr. Freislederer schloss die hochinteressante und launige Veranstaltung mit einem Zitat von Eugen Roth „Bei Nikotin und Alkohol, fühlt sich der Mensch besonders wohl. Und doch es macht ihn nichts so hin, wie Alkohol und Nikotin.“
Natürlich möchte die Verkehrswacht nicht den Eindruck erwecken, gegen ein (oder gern auch mehrere) Glas Wein oder Bier zur rechten Zeit Einwendungen zu haben. Jedoch war unbestrittene Erfahrung dieses Praxisversuches der Verkehrsexperten, dass Alkoholkonsum und das Führen eines Kraftfahrzeuges (!) nicht zusammen gehören. Also auf Ihr Wohl und für Ihre Sicherheit...


Ihre Verkehrswacht Essen e.V.

Teilnehmer der besonderen Präventivmaßnahme vor den Fahrversuchen v. li. n. re. Vorsitzender der Verkehrswacht Essen
Karl-Heinz Webels, Richter Maximilian Kellermann, Vors. des Bezirksrichterrates beim OLG Hamm Prof. Dr. Gerd Hamme,
PHK Anika Jensen/Verkehrsdirektion Polizei Essen, Amtsgerichtspräsident Karl-Heinz Volesky, EPHK/Leiter Verkehrsdienst Polizei Ralf Bury.

Der gastgebende Niederlassungsleiter der DEKRA Carsten Debler sowie von links PHK Anika Jensen/Verkehrsdirektion Polizei Essen, Richterin Daniela Riedl und Richterin Isabelle Biallaß in gespannter Erwartung.

Referent Dr. Andreas Freislederer/ u.a. Oberarzt im Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Essen vor dem interessierten Fachpublikum.

Die 3 Verkehrsexperten v. links Vors. Verkehrswacht Essen Karl-Heinz Webels, Leiter Verkehrsdirektion Polizei Essen/Mülheim Wolfgang Packmohr und Dr. Andreas Freislederer/ u.a. Oberarzt im Institut für Rechtsmedizin am Universitätsklinikum Essen vor einem der Übungsfahrzeuge.

DEKRA-Gutachter Jörg Zganiatz, der maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hat.