Sponsoren der
Verkehrswacht Essen

Impressum

 

 

27.11.2017

Infoveranstaltung für Vertreter/innen der Essener Justiz (u.a. Alkoholtest im Selbstversuch am Freitag, 24.11.2017)

Nach der Landesunfallstatistik verunglückte im Jahre 2016 in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich alle 66 Minuten ein Fußgänger im Straßenverkehr. Auf Essener Straßen verunglückten 2016 insges. 385 Fußgänger (3 davon tödlich).

In den vergangenen Jahren organisierte die Verkehrswacht Essen e. V., in Kooperation mit der DEKRA und dem Polizeipräsidium, wiederholt Fortbildungsveranstaltungen für Vertreter/innen der Essener Justiz, Rechtsreferendare/ innen sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens als Beitrag zur Verkehrsunfallprävention. Für 2017 haben sich die Essener Gutachter der DEKRA daher erstmalig des Themas „Bemerkbarkeit von Fußgängerunfällen unter Alkoholeinfluss bzw. bei Dunkelheit“ angenommen.
Dabei sind Praxis- bzw. Selbstversuche von hohem Erfahrungswert und entfalten -auch durch das erwünschte Medieninteresse- eine entsprechende präventive Wirkung durch zusätzliche Publikationen nicht nur bei den Fachleuten, sondern auch in einer breiteren Öffentlichkeit.
Die durchgeführten Fahrtests mit einem Kleinbus und einer „am Straßenrand“ (im Schonraum) liegenden, dunkel gekleideten, lebensgroßen Puppe, die überrollt wurde, zeigten sehr anschaulich die bestehenden Risiken und physikalischen Gesetzmäßigkeiten und lösten bei den Teilnehmer/innen Betroffenheit aus.

Zusätzlich stellte die DEKRA-Niederlassung den Juristen/innen einen Pkw-Überschlagsimulator zur Verfügung, um die Folgen/Sicherheitsratschläge bei einem derartigen Unfallereignis zu demonstrieren.

Neben weiteren Fachvorträgen zum Thema konnte die Gelegenheit parallel für einen Alkoholtest im Eigenversuch mit entsprechenden Atemalkoholmessungen durch die anwesenden Beamten der Essener Polizei genutzt werden, die sich ebenfalls für ergänzende Fragen zur Verfügung stellten.
Dabei bestand uneingeschränkte Übereinstimmung der Teilnehmer/innen bzw. Verkehrsexperten/innen: Wer nach Alkohol- und Drogenkonsum ein Kraftfahrzeug führt, riskiert nicht nur sein eigenes Leben und das vieler anderer, sondern auch weitreichende rechtliche Folgen!

v. li. n. re.: EPHK Martin Waltering/ Leiter Verkehrsunfallprävention und Opferschutz Polizei Essen, PHK’in Florence Buttler/ Verkehrsunfallprävention und Opferschutz Polizei Essen und Wolfgang Packmohr/ Leiter Direktion Verkehr Polizei Essen vor
 ihrem Einsatz für das interessierte juristische Fachpublikum bei dieser erstmalig vorgestellten Thematik und hervorragend vorbereiteten Fortbildung.

vorn links: PHK’in Florence Buttler bei der Erläuterung einer Atemalkoholmessung mit 4 interessierten und gut gelaunten Juristen/innen.

Die Veranstaltung wurde auch von Vertretern der regionalen Medien (NRZ und Borbecker Nachrichten) besucht und breit u.a. in den Ausgaben von Essener WAZ und NRZ am 27.11.17 publiziert.

Im Übrigen wurden wir bei dieser Fortbildungsveranstaltung von der Essener Privatbrauerei Stauder und dem Dernauer Weingut Erwin Riske unterstützt. Vielen Dank!

Staatsanwältin Katja Himmelskamp, einladender Vors. Verkehrswacht Essen e.V. Karl-Heinz Webels mit einem „guten Glas Stauder“ und Leiter Direktion Verkehr Polizei Essen Wolfgang Packmohr gegen Ende der gut besuchten, zielorientierten und erfolgreichen Tagung.

Wir bedanken uns abschließend daher herzlich bei allen Beteiligten, Teilnehmer/innen und insbesondere den Partner/innen der Essener DEKRA-Niederlassung und der Verkehrsdirektion der Essener Polizei für ihre umfangreiche Unterstützung und ihr Interesse. Allseits gute und sichere Fahrt auf allen Wegen!