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15.10.2018

62. Licht-Test 2018 - alle Kraftfahrer/innen brauchen Durchblick

Unser Foto zeigt von links nach rechts: Przemyslaw Kruk (KfZ-Technik-Meister der Innung), Karl-Heinz Webels (Vors. Verkehrswacht Essen), 1. Bürgermeister Rudolf Jelinek, Wolfgang Packmohr (Leiter Direktion Verkehr, Polizei Essen), Carsten Debler (Niederlassungsleiter DEKRA Essen) und Marcel Seyer (Obermeister KfZ-Innung Essen) beim Fototermin in den Werkstatthallen der Innung.


Unser Foto zeigt von links nach rechts: Przemyslaw Kruk (KfZ-Technik-Meister der Innung), Karl-Heinz Webels (Vors. Verkehrswacht Essen), 1. Bürgermeister Rudolf Jelinek, Wolfgang Packmohr (Leiter Direktion Verkehr, Polizei Essen), Carsten Debler (Niederlassungsleiter DEKRA Essen) und Marcel Seyer (Obermeister KfZ-Innung Essen) beim Fototermin in den Werkstatthallen der Innung.

Die Tage werden kürzer, das Wetter unbeständiger. Es ist daher Zeit, die Fahrzeugbeleuchtung ins Visier zu nehmen. Die Ergebnisse des Licht-Tests in den Kfz-Meisterbetrieben und bei den großen Prüforganisationen (DEKRA ff) in Essen sind regelmäßig alarmierend. Es ist nicht hinzunehmen, dass an jedem dritten Pkw (!) die Fahrzeugbeleuchtung mangelhaft ist. Wer im Straßenverkehr blendet oder einäugig fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer/innen.

Unter der Schirmherrschaft von “Bundesverkehrsminister“ Andreas Scheuer führen die rd. 38.500 Meisterbetriebe der Kfz-Innung und die großen Prüforganisationen in Kooperation mit der Deutschen Verkehrswacht den „Licht-Test“ traditionell im Monat Oktober durch. Bei diesem seit nunmehr gut 6 Jahrzehnten deutschlandweit angebotenen kostenlosen Check der Beleuchtungsanlage an den Kraftfahrzeugen handelt es sich um eine der größten Verkehrssicherheitsaktionen in unserer Republik.

Dabei werden jährlich mehrere Millionen Fahrzeug-Beleuchtungen überprüft. Nach wie vor sind die Mängelquoten dennoch leider hoch. Auch mit der immer komplexeren Technologie in den Fahrzeugen gewinnt das Thema Autolicht zunehmend an Bedeutung für die Sicherheit im Straßenverkehr.

Eine regelmäßige Prüfung des Autolichts und auch der Sehschärfe der Fahrer/innen bringt den Durchblick im Straßenverkehr. Denn die Menschen erfassen 90 Prozent aller relevanten Informationen über die Augen. Im Licht-Test-Aktionsmonat Oktober sagen daher die Zentralverbände des Deutschen Kfz-Gewerbes (ZDK) und der Augenoptiker und Optometristen (ZVA) "Einäugigen" und "Blendern" den Kampf an.

Die beiden Spitzenverbände und die Verkehrswacht appellieren an alle Autofahrer, im Oktober nicht nur die Licht-Anlage ihres Autos, sondern auch ihr Sehvermögen überprüfen zu lassen.

Teilnehmende Innungsaugenoptiker prüfen kostenlos die aktuelle Tagessehschärfe der Verkehrsteilnehmer/innen. Besonders wichtig sind regelmäßige Sehtests zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr, wenn die "Alterssichtigkeit" einsetzt. In diesem Lebensjahrzehnt verlieren die Augen zunehmend ihre Fähigkeit, kleinere Sehschwächen wie leichte Weitsichtigkeit durch Anpassungsleistungen selbst zu kompensieren.

Die Licht-Test-Plakette an der Windschutzscheibe signalisiert der Polizei geprüftes Licht und somit bei Verkehrskontrollen „freie Fahrt“.


Zu einer Auftaktveranstaltung im Haus des Handwerks trafen sich zwischenzeitlich unser 1. Bürgermeister Rudolf Jelinek sowie Vertreter von Polizei, KfZ-Innung, DEKRA und Verkehrswacht, um dieser besonderen Präventivmaßnahme Nachdruck zu verleihen.

Die Verkehrswacht Essen e.V. bedankt sich bei allen Beteiligten für dieses Engagement und appelliert an die Kraftfahrer/innen, im Interesse der Unfallsicherheit von diesen weitestgehend kostenlosen Angeboten regen Gebrauch zu machen.




Die prominenten Beteiligten des Auftakttermines bei einer Demonstration des Lichttests in der KfZ-Innung und vor guten und konstruktiven Gesprächen. (Fotos von Fotoagentur Objektiv Press, Joachim Hänisch)

Die prominenten Beteiligten des Auftakttermines bei einer Demonstration des Lichttests in der KfZ-Innung und vor guten und konstruktiven Gesprächen. (Fotos von Fotoagentur Objektiv Press, Joachim Hänisch)