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23.06.2021

Begleitung eines Fahrsicherheitstrainings für Senioren/innen auf unserem Verkehrsübungsplatz durch ein Fernsehteam für einen ZDF-Beitrag


…und „action“: Gefahrenbremsung auf einseitig glatter Fahrbahn. Sicherheitstrainer Rainer Rehmann gibt den Teilnehmern/innen über Funk Rückmeldungen zum richtigen Bremsen - beobachtet vom Kamerateam. Fotos: K.H. Webels
…und „action“: Gefahrenbremsung auf einseitig glatter Fahrbahn. Sicherheitstrainer Rainer Rehmann gibt den Teilnehmern/innen über Funk Rückmeldungen zum richtigen Bremsen - beobachtet vom Kamerateam. Fotos: K.H. Webels

Neben der Durchführung von Verkehrssicherheitskampagnen und -aktionen für unsere Hauptzielgruppen Kinder (Bewegungsförderung, Schulwegsicherung, Radfahrausbildung), junge Fahrer/innen und dem Betrieb unseres schönen und gepflegten Verkehrsübungsplatzes in Essen-Frillendorf (einschließlich der Durchführung von Fahrsicherheitstrainings), gehört die Verkehrsaufklärung und Mobilitätssicherung von Senioren/innen zu unseren Schwerpunktaufgaben.

So führen wir seit vielen Jahren mit dem Ziel, auch das Mobilitätsverhalten von Senioren/innen zu unterstützen und Verkehrsunfallzahlen zu senken, Trainings für diese Zielgruppe durch, die auch in breiten Teilen der Gesellschaft wie in den Medien Anerkennung gefunden haben.

Für unsere Senioren-Programme erhielten wir seitens der Deutschen Verkehrswacht bzw. des Verlegers unserer Verbandszeitschrift „mobil und sicher“ in den Jahren 2007 und 2017 den „mobil und sicher-Preis“ in Gold sowie weitere Auszeichnungen.

Auch wenn wir wegen der Pandemie in den vergangenen 1,5 Jahren diesen Bereich „herunterfahren“ mussten, sind wir aktuell nunmehr dem Vorschlag der Produktionsfirma mmp (moving media production GmbH) aus Köln gern gefolgt, für die ZDF-Reportage zum Thema „Senioren am Steuer“ ein Fahrsicherheitstraining für acht Senioren/innen aus verschiedenen Städten NRWs auf unserem Verkehrsübungsplatz durchzuführen.

Geimpft, getestet und draußen: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam mit Trainer- und Kamerateam auf der Aktionsfläche.
Geimpft, getestet und draußen: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsam mit Trainer- und Kamerateam auf der Aktionsfläche.

Dabei wurden wir durch das Infomobil der Landesverkehrswacht NRW mit Seh- und Reaktionstest sowie durch Ingenieure der hiesigen DEKRA-Niederlassung für technische Erläuterungen unterstützt.

Nach der herzlichen Begrüßung der geimpften bzw. getesteten Teilnehmer/innen und sonstigen Beteiligten durch unseren Vorsitzenden Karl-Heinz Webels und einer kleinen Vorstellungsrunde erfolgten erste Hinweise durch unser Trainerteam Maria Brendel-Sperling und Rainer Rehmann zum Zweck und Ablauf dieses besonderen Trainings wie auch seitens des ZDF-Teams unter der Leitung von Jan Gall.

Foto: Christina Görtz
Foto: Christina Görtz

Anschließend äußerten die acht interessierten Senioren/innen ihre Erwartungen an diese besondere Veranstaltung, die bei heißen Temperaturen und unter Beachtung der Hygienemaßnahmen stattfand.

Teilnehmer Friedrich Jütte im Interview, begleitet von unserem Fahrsicherheitstrainer Rainer Rehmann
Teilnehmer Friedrich Jütte im Interview, begleitet von unserem Fahrsicherheitstrainer Rainer Rehmann

Danach ging es mit den Privat-Pkw der Beteiligten auf das große Übungsgelände. Nach dem Einstellen der Sitzposition begann der fahrpraktische Teil mit dem Slalom, wobei es keineswegs um die schnellste, sondern um die sicherste Runde mit dem Fokus auf die richtige Lenkradhaltung und Lenkradführung ging. Anschließend wartete mit der Gefahrenbremsung die nächste Herausforderung auf die Senioren/innen. Vollbremsung aus 30, 50 und 70 km/h auf griffiger Fahrbahn und danach auf einer Gleitfläche, die eine festgefahrene Schneedecke simulierte. Im Rahmen einer Demonstration führte das Trainerteam den Teilnehmern/innen vor, mit welchen Brems- und Reaktionswegen sie im realen Straßenverkehr rechnen müssen und welche Folgen es für eine mögliche Gefahrensituation hat, wenn man „nur“ wenige km/h schneller fährt oder später bremst, weil man z.B. abgelenkt ist.

Die von der Landesverkehrswacht zur Verfügung gestellten Seh- und Reaktionstests nahmen die Teilnehmer/innen gerne wahr und waren sich bewusst, dass sie im Alter noch stärker darauf achten müssen, dass die Brille „passt“, und dass sie ihre körperliche Fitness erhalten müssen, um am Steuer sicher agieren und im Notfall schnell reagieren zu können.

Horst Bartsch von der Landesverkehrswacht NRW und Teilnehmer Jürgen Begall beim Sehtest im Infomobil
Horst Bartsch von der Landesverkehrswacht NRW und Teilnehmer Jürgen Begall beim Sehtest im Infomobil

Unser ausgezeichnetes Programm „Ü60-aber sicher“ mit dem Ziel, die Mobilität der Senioren/innen zu erhalten, beinhaltet neben dem Sicherheitstraining ggf. auch eine Beobachtungsfahrt im Realverkehr. Diese wurde allen Teilnehmern/innen am Ende des Sicherheitstrainings angeboten. Fallen während des Trainings Probleme oder Schwächen auf, kann unser langjähriger Fahrsicherheitstrainer und Fahrlehrer Rainer Rehmann im Realverkehr beobachten, ob die Probleme auch dort auftreten oder ob sie möglicherweise der besonderen Situation auf dem Verkehrsübungsplatz (Aufregung, Wetter) geschuldet waren.

Fahrsicherheitstrainer Rainer Rehmann im Interview.
Fahrsicherheitstrainer Rainer Rehmann im Interview.

Auch Christina Görtz, Pressesprecherin der Landesverkehrswacht NRW, interessierte sich für die Dreharbeiten auf unserem Verkehrsübungsplatz und war aus Düsseldorf angereist.
Auch Christina Görtz, Pressesprecherin der Landesverkehrswacht NRW, interessierte sich für die Dreharbeiten auf unserem Verkehrsübungsplatz und war aus Düsseldorf angereist.

Am Ende erhielten alle Teilnehmer/innen eine Teilnahmebescheinigung mit dem Hinweis, dass insbesondere im Alter die Fahrtüchtigkeit z.B. durch eine Erkrankung oder die Einnahme von Medikamenten beeinträchtigt werden kann und ein regelmäßiges Training zur Erhaltung der Mobilität sinnvoll ist. Diesen Hinweis nahmen die zufriedenen Teilnehmer/innen gerne auf und verabschiedeten sich „bis zum nächsten Mal“.

Bei der Abschlussrunde gaben die Teilnehmer/innen (hier: Klaus Platte) dem Trainerteam ein durchweg positives Feedback auch hinsichtlich ihrer Erwartungen, die morgens am Flip-Chart notiert worden waren.
Bei der Abschlussrunde gaben die Teilnehmer/innen (hier: Klaus Platte) dem Trainerteam ein durchweg positives Feedback auch hinsichtlich ihrer Erwartungen, die morgens am Flip-Chart notiert worden waren.

Ein großes Lob gilt den 8 Teilnehmern/innen, die trotz des heißen Wetters und der besonderen Anforderungen durch die Dreharbeiten toll mitgemacht haben. Ein herzlicher Dank geht an den ARCD Ortsclub Mülheim a.d. Ruhr mit seinem Vorsitzenden Helmut Ernst für die Unterstützung bei der Organisation des Trainings, an die Landesverkehrswacht NRW für die Bereitstellung des Infomobils, an Herrn Bartsch für die Durchführung der Seh- und Reaktionstests sowie an die DEKRA-Niederlassung Essen für die technische Beratung.

Am Ende eines erfolgreichen aber durchaus anstrengenden Drehtages, v.l.n.r.: Redaktionsassistentin Nele Riepenhusen, Tonassistent Thiemo, Autor Jan Gall, Hauptprotagonistin Christa Quellmann, Kameramann Chris Koytek und Teilnehmer Erhard Schiffer
Am Ende eines erfolgreichen aber durchaus anstrengenden Drehtages, v.l.n.r.: Redaktionsassistentin Nele Riepenhusen, Tonassistent Thiemo, Autor Jan Gall, Hauptprotagonistin Christa Quellmann, Kameramann Chris Koytek und Teilnehmer Erhard Schiffer

Ein rundum gelungener Tag, der spannende Einblicke in die Arbeit eines Kamerateams lieferte und dabei nicht zuletzt die Seniorinnen und Senioren darin unterstützte, möglichst lange sicher mobil zu bleiben.

Ihre Verkehrswacht Essen e.V.