Kostenloses „E-Bike-Schnuppertraining“ auf dem großen Verkehrsübungsplatz war ein besonderer Erfolg!
Verkehrswacht Essen in Kooperation mit Westenergie, Polizei Essen, DRK-Kreisverband Essen und Verkehrswacht Mülheim
Die teilweise schweren Verkehrsunfälle älterer Pedelec-Fahrer/innen sind seit geraumer Zeit
Thema in den Medien und beschäftigen die Verantwortlichen von Polizei, Verkehrswacht und Stadtgesellschaft daher in besonderem Maße.
Konkret sind 2019 auf Essens Straßen 400 Radfahrende und 2020 431 Radfahrende verunglückt (+7,8%). Dabei waren 2019 39 Beteiligte mit dem Elektrofahrrad/Pedelec und 2020 68 Pedelecfahrende verunglückt (+74,4%).

Insofern hat die Verkehrswacht aktuell mit den Partner/innen von Westenergie, Polizei, DRK-Kreisverband Essen und zusätzlich der Verkehrswacht Mülheim ein Schnuppertraining für rund 90 Senioren/innen auf dem Verkehrsübungsplatz in Essen-Frillendorf durchgeführt.


Jeweils 10 bereits gemeldete Teilnehmer/innen aus Essen und Mülheim starteten zur vollen und halben Stunde ein einstündiges Training. Nach einer Einführung und weiteren Informationen folgten das Kennenlernen und die Einweisung in die Handhabung des Elektrofahrrads und anschließend intensive Übungen auf einem großen Parcours. Wenige Teilnehmer/innen brachten hierzu ihr eigenes Pedelec mit. Zum Abschluss konnten die Senioren/innen die Elektrofahrräder auf dem Verkehrsübungsplatz frei testen und sich mit Erfrischungen stärken.

An dem Aktionstag unter Einhaltung der Hygienevorschriften nahmen u. a. seitens der Stadt Essen Herr Bezirksbürgermeister Peter Valerius, der Leiter der Direktion Verkehr der Polizei Essen Ulrich Sievers, der Leiter der Verkehrsinspektion 1 Martin Waltering sowie die Hauptkommissare/innen Hans-Joachim Ruhl, Armin Eggert, Christina Kießlich und Stephanie Kersten, die Herren Winfried Heimann, Richard Chriz und Christian Gorke vom DRK-Kreisverband Essen, Prof. Dr. Gunter Zimmermeyer / Vors. Verkehrswacht Mülheim, unser Vorsitzender Karl-Heinz Webels, unsere Geschäftsführerin Elke Treptau und weitere Aufsichtskräfte des Verkehrsübungsplatzes zur Unterstützung teil.


Als Veranstaltungsresümee ist festzustellen, dass den Veranstaltern von den zahlreichen Teilnehmer/innen ein hohes Maß an Lob und Dankbarkeit entgegengebracht wurde und wiederholt Aussagen von Teilnehmer/innen erfolgten, dass sie sich nach dieser intensiven Erfahrung kein Pedelec anschaffen würden, da sie die Gefahren und das Gewicht der Räder etc. davon abhielten. Insofern würden ihnen Anschaffungskosten in Höhe von zwei bis dreitausend Euro erspart. Andererseits sahen sich mehrere Teilnehmer/innen animiert, nun endlich über den Kauf eines Pedelecs zu entscheiden.

Zusammenfassend resümierten alle beteiligten Kooperationspartner daher, einen erheblichen präventiven Beitrag geleistet zu haben und freuten sich über die entgegenbrachte Dankbarkeit bzw. viele lächelnde Gesichter.

Entsprechende Publikationen hierzu erfolgten auch in Essens beiden großen Printmedien WAZ und NRZ.
Wir bedanken uns herzlich bei unseren Kooperationspartner/innen von Westengerie AG, Polizei, DRK /Kreisverband Essen, Verkehrswacht Mülheim sowie den interessierten Medien und wünschen allen Rad- und Pedelecfahrenden gute, sichere und rücksichtsvolle Fahrt – bitte mit Helm!
Ihre Verkehrswacht Essen e.V.