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Realistische Verkehrssituation, die auch noch gut aussieht. Baustellenausstattung extra für die Jugendverkehrsschulen.

Baustellen für die Jugendverkehrsschulen

Stadtwerke Essen unterstützen die Radfahrausbildung in den Jugendverkehrsschulen

Wenn Menschen, deren Herz für die Verkehrssicherheit schlägt, die Köpfe zusammenstecken, kommen dabei manchmal Ideen heraus, die auf den ersten Blick kurios erscheinen mögen. So war es auch beim Kennenlerntermin unserer Vorsitzenden Anja Löhrmann und unserer Geschäftsführerin Maria Brendel-Sperling mit Holger Sparka, Marketingleiter der Stadtwerke Essen. Wie wäre es, wenn wir die Jugendverkehrsschulen mit mobilen Baustellen ausrüsten würden? Das bildet doch die Realität im Straßenverkehr ab – Augenzwinkern inklusive. Sind es doch die Stadtwerke, über die viele Verkehrsteilnehmer in Essen immer wieder schimpfen, weil ihre Baustellen in der Stadt allgegenwärtig sind und hier und da den Verkehrsfluss entsprechend verlangsamen.

Ca. 6000 Kinder der 4. Klassen in Essen nehmen jährlich an der Radfahrausbildung in einer der vier städtischen Jugendverkehrsschulen teil. Unterrichtet werden sie dort von Beamtinnen und Beamten der Verkehrsunfallprävention der Polizei Essen. Dass hier auch immer das Verhalten an Baustellen ein Thema ist, bestätigt Stephanie Kersten, Leiterin der Jugendverkehrsschule Gruga. Mit einfachen Mitteln, wie einer Schubkarre o.ä. stellte sie bisher eine Baustelle dar, um den Kindern zu zeigen, wie sie sich dort richtig und sicher verhalten. „Die Ausstattung der Stadtwerke sieht professionell aus, ist kindgerecht gestaltet und lässt sich flexibel einsetzen,“ freut sich Kersten über die Unterstützung der Stadtwerke.

Kindgerecht gestaltet und trotzdem realitätsnah.

„Baustellen gehören zum Alltag im Straßenverkehr und sind gerade für junge Radfahrende eine große Herausforderung“, erklärt Maria Brendel-Sperling, Geschäftsführerin der Verkehrswacht Essen e.V. und Vizepräsidentin der Landesverkehrswacht NRW. „Dank der Unterstützung der Stadtwerke Essen können wir diesen wichtigen Aspekt nun in unsere Übungen integrieren – das ist ein echter Gewinn für die Sicherheit der Kinder.“

Bürgermeisterin Julia Jacob, Polizeipräsident Andreas Stüve (l.) und Lars Martin Klieve, Vorstand der Stadtwerke Essen, unterstützen diese besondere Aktion in Kooperation der Stadtwerke Essen und der Verkehrswacht Essen.

Für die Stadtwerke Essen ist dieses Projekt Teil ihres gesellschaftlichen Engagements. „Wir übernehmen Verantwortung über unser Kerngeschäft hinaus“, sagt Lars Martin Klieve, Vorstand der Stadtwerke Essen. „Mit der Ausstattung der Jugendverkehrsschulen leisten wir einen aktiven Beitrag dazu, dass Kinder frühzeitig und spielerisch den sicheren Umgang mit herausfordernden Verkehrssituationen lernen.“

Unter Leitung der Beamtinnen und Beamten in den Jugendverkehrsschulen lernen die Kinder der 4. Klassen das richtige Verhalten im Straßenverkehr – auch an Baustellen.

Auch Dr. Frank Pieper, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Essen, betont die Bedeutung des Projekts: „Kinder sind die schwächsten Verkehrsteilnehmenden. Unsere Unterstützung ist deshalb eine Herzensangelegenheit. Die Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht und der Polizei funktioniert hervorragend – gemeinsam machen wir Essen sicherer.“
Die Übergabe der ersten Baustelleneinrichtung an die Jugendverkehrsschule am Grugapark fand Anfang des Sommers statt. Weitere Übergaben folgen bis zum Jahresende.

Der Bericht über die Aktion nahm ein ganze Seite im „Stadtgespräch“ der Stadtwerke Essen ein, das in jeden Essener Haushalt verteilt wird.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Stadtwerken Essen für diese tolle Aktion sowie bei der Polizei und der Stadt Essen für den Betrieb und die Unterhaltung der vier stationären Jugendverkehrsschulen. 

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